TISAX ist kein Gesetz — und trotzdem für Zulieferer verbindlicher als manche Verordnung. Ohne gültiges Label vergeben OEMs und große Zulieferer schlicht keine Aufträge. Wir bringen Sie durch das Assessment.
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Deshalb ist sie auch nicht verhandelbar: Kein Label, kein Auftrag. Und die Frist setzt der Kunde, nicht eine Behörde.
Der Fehler, der am meisten kostet: zu früh das falsche Assessment-Level zu wählen. Der Prüfumfang richtet sich nach dem Schutzbedarf der Informationen, die Sie tatsächlich verarbeiten — und danach, welche Module Ihr Kunde verlangt. Wer zu hoch ansetzt, zahlt für Prüftiefe, die niemand gefordert hat. Wer zu niedrig ansetzt, muss nachbessern und verliert Monate. Diese Festlegung steht deshalb ganz am Anfang.
Der Kriterienkatalog orientiert sich stark an der ISO 27001, ergänzt sie aber um Themen, die für die Automobilindustrie besonders sind.
Welche Standorte und Prozesse werden geprüft? TISAX-Labels sind standortbezogen — ein zu weit gefasster Scope treibt Aufwand und Kosten unnötig hoch.
Der Prüfumfang richtet sich nach dem Schutzbedarf. Höhere Level bedeuten Vor-Ort-Prüfung statt reiner Plausibilisierung — und deutlich mehr Vorbereitung.
Der Kernkatalog: Richtlinien, Risikomanagement, Zugriffskontrolle, physische Sicherheit, Lieferanten, Vorfallsbehandlung, Betriebssicherheit.
Ein eigenes Modul mit sehr konkreten Anforderungen an Gebäude, Zutritt, Fahrzeugerprobung und Fotografieverbote. Nur relevant, wenn Sie tatsächlich mit Prototypen arbeiten.
Wird verlangt, wenn Sie personenbezogene Daten im Auftrag verarbeiten. Baut auf den Anforderungen der DSGVO auf, insbesondere zur Auftragsverarbeitung.
Der VDA ISA bewertet nicht nur, ob etwas existiert, sondern wie ausgereift es ist. Für die meisten Kunden gilt ein Zielreifegrad, der gelebte Prozesse voraussetzt.
OEMs und große Zulieferer machen das Label zur Voraussetzung. Ohne gültigen Nachweis werden Sie in der Lieferantenbewertung schlicht nicht mehr berücksichtigt.
Die Anforderung kommt oft mit wenigen Monaten Vorlauf. Eine solide Vorbereitung braucht typischerweise vier bis sechs Monate — die Differenz wird teuer bezahlt.
Werden Abweichungen festgestellt, folgt eine Nachbesserungsphase mit erneuter Prüfung. Das kostet zusätzliche Zeit und zusätzliches Prüfhonorar.
Die entscheidenden Weichen werden vor dem Assessment gestellt. Danach lässt sich der Aufwand kaum noch beeinflussen.
Welche Standorte, welche Module, welches Assessment-Level? Die wichtigste Entscheidung im gesamten Projekt — sie bestimmt Aufwand, Dauer und Prüfkosten.
Wir füllen den VDA-ISA-Katalog realistisch aus und ermitteln die Lücke zum geforderten Reifegrad. Ergebnis ist ein priorisierter Maßnahmenplan.
Richtlinien, Risikomanagement, Zugriffskonzepte, Lieferantensteuerung. Wo bereits ein ISMS existiert, verkürzt sich dieser Schritt erheblich.
Aus dokumentierten Regeln müssen gelebte Prozesse werden — mit Nachweisen. Genau darauf schaut der Prüfer, nicht auf die Existenz von Dokumenten.
Vorbereitung der Unterlagen, Begleitung während der Prüfung, Bearbeitung etwaiger Abweichungen bis zur Vergabe des Labels.
Das Label gilt drei Jahre. Wer die Prozesse zwischenzeitlich pflegt, geht beim nächsten Assessment deutlich entspannter hinein.
Am Ende steht das Label — davor eine Reihe von Unterlagen, die Sie ohnehin brauchen.
Platzhalter: Die drei Kennzahlen oben sind noch nicht belegt. Vor dem Livegang durch echte Werte ersetzen — oder den Zahlenblock entfernen und nur die Liste stehen lassen. Markierung entfernen: class="todo" im Quelltext löschen.
In 30 Minuten wissen Sie, ob und wie TISAX Sie trifft, was zuerst dran ist — und was Sie sich sparen können. Ohne Fachchinesisch, ohne Verkaufsdruck.